Rebels mit versöhnlichem Jahresabschluss

Rebels mit versöhnlichem Jahresabschluss

Das lange Warten auf den ersten Heimerfolg nach regulärer Spielzeit hatte am vergangenen Freitag für Spieler, Vereinsführung und Fans der Stuttgart Rebels endlich ein Ende.
Mit einem letztlich verdienten 8:3-Erfolg konnte man nach fünf Heimniederlagen am Stück im letzten Heimspiel des Jahres erstmals die volle Punktezahl einfahren.

Ein Pflichtsieg, sollte man meinen, war der Gegner doch der abgeschlagenen Tabellenletzte, die MadDogs aus Mannheim. Ganz so einfach generierte sich die Angelegenheit dann doch nicht für die Mannschaft von Trainer Christopher Mauch. Zwar begann seine Mannschaft furios und ging auch rasch durch Silas Abert in Führung (2.), die große Sicherheit ob des schnellen Treffers wollte sich im Rebellenlager jedoch zunächst nicht einstellen. Im Gegenteil, die schnellen Stürmer der „verrückten Hunde“ brachten die Defensive um den nach seiner Sperre erstmals wieder spielberechtigten Adrian Sanwald immer wieder in Verlegenheit. Der Ausgleichstreffer durch den sehr agilen Dominik Zbaranski war somit keineswegs überraschend. Allerdings schien er auch die Gastgeber wieder zu vermehrter Teilnahme am Spiel anzuregen und so konnten diese in der Folge bis zur ersten Pausensirene einen beruhigenden 4:1-Vorsprung herausschiessen. Torjäger Nick Govig (12.+16.)und erneut Silas Abert (20.) hielten sich schadlos.

Auch der zweite Spielabschnitt präsentierte sich zunächst mit weitgehend ausgeglichenen Spielanteilen, erfolgreich waren zunächst aber wieder die Rebels. Domimik Deuring (27.) und Silas Abert (33.) zum Dritten  stellten auf 6:1. Die Gäste wollten sich allerdings nicht kampflos aus der Eiswelt verabschieden und konnten durch Tobias Späth (36..) und Frank Hart (60.) den Abstand erträglich halten.

Sollten die Rebellen im letzten Durchgang nochmals ins Straucheln kommen und die Begegnung nochmals eng werden? Diese Frage stellte man sich in der zweiten Pause aufgrund des Verlaufs der vergangenen Heimspiele im Stuttgarter Fanlager durchaus. Die Antwort darauf hatte Dominik Deuring in der 43. und 49. Spielminute mit seinen Treffern Nummer 2 und 3 zum Endstand von 8:3.

Ein versöhnlicher Jahresabschluss für die Mannen aus der Eiswelt also, der aufgrund der erneuten Heimniederlage von Hügelsheim am Samstag gegen Eppelheim die kleine Play-Off-Hoffnung am Leben erhält. Die durch die Rückkehr von Tim Becker und Patrick Eisele notwendige Reihenumstellung scheint zu passen, war es in Hügelsheim noch das Pärchen Govig/Eisele, so präsentierte sich dieses Mal die Schwenninger Fraktion Deuring/Abert als Schwungrad für die Stuttgarter Offensive. Auch der erstmals spielberechtigte Neuzugang Alexander Funk konnte sein Potential bereits andeuten.

Stuttgart Rebels – EKU Mannheim 8:3 (4:1,2:2,2:0)

1:0 (01:40) Abert (Becker/Richter)
1:1 (09:50) Zbaranski D. (Zbaranski O./Hart)
2:1 (11:22) Govig (Eisele) SH1
3:1 (15:59) Govig (Willer/Eisele)
4:1 (19:23) Abert (Eisele/Deuring)
5:1 (26:50) Deuring (Willer/Abert)
6:1 (32:14) Abert (Becker/Deuring)
6:2 (35:45) Späth T. SH1
6:3 (39:49) Hart (Martens) PP1
7:3 (42:24) Deuring (Reiss(Becker)
8:3 (48:45) Deuring (Abert/Reiss) PP1

Strafen Rebels : 14 + 10 (Hotz)
Strafen Mannheim: 14 + 10 (de Raaf) + 20 (Bachstein)

Zuschauer : 396