Rebels geben Rätsel auf

Am vergangenen Freitag verpassten die Stuttgart Rebels bei der 0:4-Heimniederlage gegen die Eisbären Heilbronn einen möglichen Befreiungsschlag und damit die große Chance wieder ganz eng an den vierten Tabellenplatz heranzurücken. Die unerklärliche Heimschwäche nach zumeist starken Auftritten auf fremdem Eis gab den immerhin 481 Zuschauern dabei wieder einmal so manches Rätsel auf.

Dass für beide Teams eine Menge auf dem Spiel stand war dem Spiel vom Start weg anzumerken. Nachdem das Hinspiel vor einigen Wochen nach regulärer Spielzeit torlos geblieben war wollte man auf beiden Seiten tunlichst das erste Gegentor vermeiden. Tormöglichkeiten blieben eher Mangelware. Die erste Lücke im ansonsten sicheren Stuttgarter Abwehrverbund fand in der 18. Spielminute Sven Breiter, der zur Heilbronner Pausenführung vollstreckte.
Der zweite Spielabschnitt gestaltete sich etwas offener, wobei die Gäste nach vorne etwas zielstrebiger wirkten und in der Defensive kaum etwas anbrennen liessen. Bei den Rebels blieb vieles Stückwerk, kein Vergleich zum überzeugenden Spiel eine Woche zuvor in Hügelsheim. Die beiden Gästetreffer durch Breiter (33.) und Muth (38.) waren somit keineswegs überraschend.
Mit Beginn des letzte Durchgangs schien ein Ruck durch die Stuttgarter Reihen zu gehen, denn die Angriffsbemühungen wurden nun intensiver und es waren auch einige gute Einschussmöglichkeiten vorhanden um dem Spiel nochmal eine Wende zu geben. Andrew Hare im Gästetor erwies sich in dieser Phase allerdings als Meister seines Fachs und hielt seinen Kasten sauber.
Ob der erfolglosen Versuche liess der Druck der Rebels zur Mitte des Drittels wieder nach und Kevin Malez sorgte schliesslich in der 53. Spielminute für die endgültige Entscheidung.

Gegen einen mit einer fast perfekten Abwehrstrategie agierenden Kontrahenten fehlten den Rebellen trotz allen Bemühens die spielerischen Mittel diesen wirklich unter Druck zu setzen.
Daher war man letztendlich chancenlos gegen einen Gegner, der seine Torchancen clever ausnutzte. Die Möglichkeit den Heimfluch endlich zu bannen bietet sich bereits am kommenden Freitag um 20 Uhr gegen das Tabellenschlusslicht EKU Mannheim.

Stuttgart Rebels – Eisbären Heilbronn 0:4 (0:1,0:2,0:1)

0:1 (17:36) Breiter Sv. (Rupp/Platz C.)
0:2 (32:29) Breiter Sv. (Malez/Rupp)
0:3 (37:20) Muth (Kollmar/Breiter Sv.) PP1
0:4 (53:01) Malez (Rupp/Breiter Sv.)

Strafen Rebels : 14
Strafen Heilbronn : 8

Zuschauer : 481