Arbeitssieg beim Angstgegner

Drei wichtige Punkte brachten die Stuttgart Rebels vom Auswärtsspiel bei den Maddogs aus Mannheim am vergangenen Sonntagabend mit nach hause.
Dabei war das Spiel lange Zeit wesentlich enger als es das klare Endergebnis von 8:3 (2:1,1:1,5:1) erscheinen lässt.

Eher vorsichtig begann man auf Stuttgarter Seite das Spiel um den Gastgebern nicht, wie in den vergangenen Spielen so häufig, ins offene Messer zu laufen.
Immerhin handelt es sich bei den Maddogs Mannheim um eine Art Angstgegner für die Stuttgarter Kufencracks, musste man sich in den vergangenen 6 Partien seit deren Aufstieg in die Regionalliga doch sage und schreibe fünf Mal geschlagen geben. Zwar ging man durch Fabio Laule (9.) und Lukas Willer (12.) bis zur Mitte des ersten Drittels mit zwei Toren in Führung, der Anschlusstreffer durch Frank Hart sollte jedoch postwendend folgen.

Dem schnellen Ausgleich durch Oliver Zbaranski zu Beginn des zweiten Durchgangs ließ Morgan Reiner zwar schnell die erneute Führung folgen (24.), die verrückten Hunde witterten jedoch Morgenluft und bedrängten ein ums andere Mal das von Jannis Ersel vorzüglich gehütete Gehäuse der Rebellen. Zählbares kam dabei jedoch nicht zustande und so ging man mit einem knappen Vorsprung in den letzten Spielabschnitt.

Vom Treffer durch Nick Govig an (41.) nahmen die Rebels nun mehr und mehr das Szepter des Geschehens in die Hand, bauten den Vorsprung sukzessive aus und ließen nichts mehr anbrennen. Miro Hudak, erneut Reiner und Govig, sowie zum Abschluss Dominik Deuring zeigten Vollstreckerqualitäten. Der zwischenzeitliche Gegentreffer durch Patrick Martens fiel dabei nicht mehr ins Gewicht.

Mit diesem Erfolg klettern die Rebels auf den fünften Tabellenrang. Bei einem Erfolg gegen den zwei Ränge und zwei Punkte besser platzierten EV Ravensburg
beim nächsten Heimspiel am kommenden Freitag wäre sogar ein Tausch der Plätze im Bereich des Möglichen.

EKU Mannheim – Stuttgart Rebels 3:8 ( 1:2,1:1,1:5 )

0:1 ( 08:04 ) Laule ( Mauch )
0:2 ( 11:02 ) Willer ( Deuring / Govig )
1:2 ( 11:46 ) Hart ( Martens / Sofian )
2:2 ( 21:27 ) Zbaranski ( Bachstein / Martinec )
2:3 ( 23:58 ) Reiner ( Govig )
2:4 ( 40:49 ) Govig ( Abert )
2:5 ( 45:10 ) Hudak ( Becker / Reiner )
2:6 ( 51:17 ) Reiner ( Reiss / Sanwald ) PP1
3:6 ( 56:08 ) Martens ( Hart ( Ewald ) PP1
3:7 ( 57:16 ) Govig ( Mauch ) EN
3:8 ( 59:19 ) Deuring ( Hudak / Willer )

Strafen Mannheim : 20
Strafen Rebels : 6

Zuschauer : 50