Rebels starten mit Niederlage in die Saison

In ihrem ersten Saisonspiel mussten sich die Stuttgart Rebels am gestrigen Sonntagabend in einem spannenden Spiel mit 3:5 ( 1:0,0:2,2:3) in Eppelheim geschlagen geben.

17 Feldspieler und 2 Torhüter standen Trainer Heiko Vogler bei diesem Spiel zur Verfügung, ein lange nicht gekannter Luxus auf Seiten der Landeshauptstädter.
Allerdings fehlten mit Tim Becker, Chris Mauch, Miro Hudak, Patrick Daucik, Janis Groß und
Alexander Hotz gleich 6 Spieler, die zum langjährigen Stammpersonal gehören.

Die Rebels begannen druckvoll, mit aggressivem Forechecking und gutem Aufbauspiel konnte man die Eisbären ein ums andere Mal in Bedrängnis bringen.
Folgerichtig ging man in der 12. Spielminute durch den Ex-Eppeheimer Dominik Deuring in Führung, die auch zum Drittelende noch Bestand hatte.

Zu Beginn des Mitteldrittels gingen beide Teams weiterhin ein hohes Tempo, wobei die Gastgeber mit zunehmender Spieldauer langsam Oberwasser bekamen.
In Überzahl sorgte Lukas Sawicki  für den Ausgleich und die Eisbären übernahmen nun eindeutig das Heft des Spieles in die Hand.
Roman Gottschalk in der 35. Spielminute sorgte dann auch für die zum zweiten Pausentee verdiente Führung der Gastgeber.

Die Kabinenansprache von Coach Vogler schien ihre Wirkung nicht verfehlt zu haben, denn zu Beginn des Schlussabschnitts zeigten die Rebellen wieder das, was sie im ersten Durchgang ausgezeichnet hatte.
Ein Unterzahltreffer von Nick Govig (42.) und Denis Matic fünf Zeigerumdrehungen später sorgten wieder für Zuversicht in den Stuttgarter Reihen.
Die Freude währte jedoch nur kurze Zeit, denn Frey und Breier drehten per Doppelschlag binnen 25 Sekunden das Spiel erneut.
Letzte Möglichkeit für die Rebels war eine doppelte Überzahl in der letzten Spielminute. Koalier Ersel verließ sein Gehäuse zu Gunsten eines sechsten Feldspielers, doch ein Abgefälschter Puck fand praktisch mit dem Abpfiff
seinen Weg ins Stuttgarter Tor und sorgte für den 3:5-Endstand.

Enttäuscht zeigte sich nach dem Spiel Trainer Vogler : „Die fehlenden Spieler lasse ich nicht als Entschuldigung gelten. Ein Spiel kann man nur gewinnen, wenn man 60 Minuten Eishockey spielt.
40 Minuten reichen in Eppelheim nicht aus um etwas zählbares mitzunehmen”, spielte der Coach
auf das aus Stuttgarter Sicht verschlafene Mitteldrittel und die vergebenen Torchancen aus dem ersten Durchgang an.

Die Möglichkeit es besser zu machen haben die Rebels am kommenden Freitag um 20 Uhr beim ersten Heimspiel gegen den EHC Zweibrücken.

EC Eppelheim – Stuttgart Rebels   5:3  (0:1,2:0,3:2)

0:1   (11:20)   Deuring  (Reiner/Laule)
1:1   (25:02)   Sawicki  (Wagner/Brenner)  PP1
2:!    (34:34)   Gottschalk  (Semlow)
2:2   (41:03)   Govig  (Abert)  SH1
2:3   (46:36)   Matic
3:3   (48:49)   Frey  (Patschull)
4:3   (49:14)   Breier
5:3   (59:58)   Brenner  EN SH2

Strafen:
Eppelheim : 10
Stuttgart : 12+10 (Deuring)