“Mannheim- Fluch” gebrochen

Mit einem 7:4-Erfolg bei EKU Mannheim konnten die Stuttgart Rebels mit ihrem zweiten Erfolg hintereinander den Kontakt zu den in der Tabelle vor ihnen liegenden Teams halten.
Obwohl Trainer Jancovic nur auf 13 Feldspieler zurückgreifen konnte wurde der „Mannheim-Fluch“ beim fünften Versuch endlich durchbrochen.

In einem ausgeglichenen ersten Drittel gingen die Rebels in der 7. Spielminute durch Christopher Mauch in Führung, die von den Gastgebern jedoch prompt mit dem Ausgleich durch Marc Brenner beantwortet wurde.
Im Verlauf des zweiten Durchgangs erarbeiteten sich die Rebels dann zunehmend ein Übergewicht und wussten dies auch in Tore umzumünzen. Lukas Kubek und Michal Bako mit seinem ersten Treffer für die Rebels stellten das Ergebnis bis zur Spielmitte auf 3:1, auch auf den Mannheimer Anschlusstreffer durch Brenner wussten die Rebellen durch Silas Abert eine schnelle Antwort. Chris Mauch erhöhte kurz vor der Pausensirene auf 5:2.
Im letzten Spielabschnitt kontrollierten die Rebels das Spiel recht souverän, der Treffer von Patrick Eisele sorgte bereits recht früh für klare Verhältnisse. Zwar konnten die Mad Dogs durch Daylin Smallchild noch einmal verkürzen, Silas Abert sorgte mir dem letzten Stuttgarter Treffer dann aber endgültig für die Entscheidung. Der dritte Treffer von Marc Brenner war kurz vor dem Ende nur noch Ergebniskosmetik für die verrückten Hunde.
Nachdem bereits vor Wochenfrist gegen die Baden Rhinos sieben Treffer gelangen konnte man gegen EKU diese Trefferzahl wiederholen, der Knoten bei der Chancenverwertung scheint nun endgültig geplatzt. Auffällig auch die fünf verschiedenen Torschützen bei sieben Treffen, was die Mannschaft für die kommenden Aufgaben für den Gegner schwerer ausrechenbar machen sollte

Am kommenden Freitag gilt es nun beim Heimspiel gegen die Eisbären aus Eppelheim die 2:5-Niederlage vom Hinspiel zu revidieren um weiter Boden in der Tabelle gut zu machen. Nicht nur aus diesem Spiel muss man allerdings die Erkenntnis gewinnen, dass dies alles andere als ein leichtes Unterfangen sein wird, haben die Eisbären doch nach mäßigem Saisonstart momentan so etwas wie einen Lauf mit fünf Siegen aus den letzten sechs Spielen.

EKU Mannheim – Stuttgart Rebels 4:7 (1:1/1:4/2:2)

0:1 (06:39) Mauch (Bako/Leis)
1:1 (07:23) Brenner (Engel/Göth)
1:2 (21:57) Kubek (Becker)
1:3 (29:44) Bako (Eisele)
2:3 (32:07) Brenner (Martinec/Betzwieser)
2:4 (36:48) Abert (Leis)
2:5 (39:20) Mauch (Eisele/Leis)
2:6 (43:46) Eisele (Mauch)
3:6 (47:20) Smallchild (Brenner/Reiss)
3:7 (51:57) Abert (Becker/Kubek)
4:7 (57:26) Brenner (Reiss/Smallchild)

Strafen : 6 – 2

Zuschauer : 26