Starke Rebels entführen Punkt aus Hügelsheim

Starke Rebels entführen Punkt aus Hügelsheim

Bei ihrer ersten echten Standortbestimmung für die noch junge Saison der Regionalliga Südwest präsentierten sich die Stuttgart Rebels auf fremdem Eisparkett als kompakte Einheit und konnten bei der unglücklichen 2:3 n.P.-Niederlage gegen die Baden Rhinos immerhin einen Zähler aus dem Baden Airpark entführen.

Obwohl mit Sebastian Meindl, Arthur Groß und Chris Mauch drei Leistungsträger ersetzt werden mussten konnte Trainer Pavol Jancovic drei komplette Blöcke aufbieten, welche es den Gastgebern dann auch von Beginn an sehr schwer machten. Das Spiel nahm vom ersten Bully weg sofort enorm an Fahrt auf, zahlreiche Torschüsse auf beiden Seiten wurden jedoch zunächst stets eine sichere Beute der beiden bärenstarken Goalies. Als sich das Pendel des Spiels ab etwa der Mitte des Drittels mehr auf die Stuttgarter Seite zu neigen begann konnte Kapitän Tim Becker in der 19.Spielminute schliesslich folgerichtig ein feines Zuspiel von Neuzugang Lukas Kubek zum Führungstreffer verwerten.

Auch zu Beginn des zweiten Spielabschnitts änderte sich an diesem Bild zunächst nichts, es gelang den Rebellen immer wieder erfolgreich den Spielaufbau der Dickhäuter zu unterbinden um ihrerseits immer wieder Nadelstiche in Richtung Rhinosgehäuse zu setzen. Eher unglücklich dann in der 29.Spielminute der Hügelsheimer Ausgleich durch Graham Brulotte, der bei eigener Überzahl einen Abpraller zum 1:1 einschob. Somit musste der letzte Durchgang die Partie entscheiden.

Hier kamen nun die Gastgeber besser aus der Kabine, schliesslich wollte man den eigenen Zuschauern zum Saisonstart einen Heimsieg präsentieren. Der Führungstreffer in der 45. Minute war dann in dieser Phase auch keine Überraschung, Andy Mauderer war erfolgreich. Hügelsheim drängte nun vehement auf die Entscheidung, die Rebels hielten dagegen, es schien sich jedoch ein gewisser Kräfteverschleiß aufgrund der doch sehr intensiven Partie bemerkbar zu machen. Um doch noch den Ausgleich zu erzielen stellt Trainer Jancovic in den verbleibenden Minuten auf zwei Reihen um und wurde für diese Maßnahme belohnt. Vier Minuten vor dem Ende glich Lukas Kubek mit einem überraschenden Schoß zum hochverdienten Gleichstand aus. Die verbleibenden Vier Minuten gehörten nun wieder ganz klar den Rebellen, ein Siegtreffer war ihnen leider nicht mehr vergönnt. Den Zusatzpunkt sicherten sich schliesslich die Gastgeber, Graham Brulotte verwandelte den entscheidenden Penalty in der Shoot-Out-Lotterie.

Der erste Punktgewinn im Baden Airpark seit längerem und viel mehr noch die Art und Weise des Stuttgarter Auftritts lässt in jedem Fall darauf hoffen, dass man mit Recht in dieser Saison mit dem Eishockey Marke Rebels wieder in höhere Tabellengefilde schielen kann. Gelegenheit diesen Eindruck zu verfestigen hat die Mannschaft bereits am kommenden Freitag,den 12. Oktober um 20 Uhr, wenn man die EKU Mannheim zum ersten Heimspiel in der Eiswelt empfängt.

ESC Hügelsheim – Stuttgart Rebels 3:2 n.P. (0:1/1:0/1:1/1:0)

0:1 (18:11) Becker (Kubek)
1:1 (28:57) Brulotte (Gro0/Duhamel) PP1
2:1 (44:50) Mauderer (Rösch/Engel)
2:2 (55:55) Kubek (Becker) PP1
3:2 (60:00) Brulotte PS GWG

Strafen : 10 – 8+10

Zuschauer : 300

Erstes Heimspiel der Saison gegen EKU Mannheim

Endlich ist es wieder soweit, die eishockeylose Zeit ist auch in der Eiswelt beendet. Am kommenden Freitag, den 12. Oktober empfangen die Stuttgart Rebels die MadDogs Mannheim zum ersten Heimspiel der Punkterunde. Spielbeginn ist wie gewohnt um 20 Uhr.

Nach dem starken Saisonauftakt beim Auswärtsspiel in Hügelsheim, wo die Rebels einen mehr als verdienten Zähler entführen konnten, gilt es nun am besten mit drei Punkten nachzulegen. Dass dies kein Selbstläufer wird wird deutlich, wenn man das erste Heimspiel der Verrückten Hunde gegen den Liga-Mitfavoriten Heilbronner EC betrachtet. Bis weit ins letzte Drittel hinein konnte man sich die Chance auf einen Punktgewinn offenhalten und musste sich schlussendlich mit einem achtbaren 3:5 geschlagen geben.
Die Mannschaft des langjährigen Coaches Sascha Trivunov hatte über den Sommer keine Abgänge zu verzeichnen, dafür konnte man den Kader um zwei junge kanadische Kontingentspieler und Marc Brenner vom Ligakonkurrenten Eppelheim verstärken. Grund genug dem Gegner mit dem gebotenen Respekt zu begegnen, zumal dieser in der vergangenen Spielzeit stets gegen die Rebellen siegreich vom Eis ging.
Doch auch die Rebels konnten bei ihren ersten Auftritt reichlich Selbstvertrauen aufbauen, war man im Badischen doch über weite Strecke des Spiels zumindest auf Augenhöhe mit den routinierten Baden Rhinos. Man braucht sich also vor keinem Gegner zu verstecken und wird alles daran setzen, den hoffentlich zahlreichen Zuschauern ein sehenswertes Spiel zu bieten.

BW