Heimniederlage gegen Ravensburg

Auch am vergangenen Freitag bewahrheitete sich wieder einmal die alte Eishockeyweisheit, dass man ein Spiel nur gewinnen kann, wenn man seine Tormöglichkeiten ausnutzt. Leider gelang dies den Stuttgart Rebels zum wiederholten Mal in dieser Saison nur unzureichend und somit musste man sich dem EV Ravensburg knapp mit 2:3 geschlagen geben.
Die Gäste präsentierten sich als der erwartet unangenehme Gegner, der aus einer kompakten Verteidigung heraus immer wieder Nadelstiche Richtung Stuttgarter Gehäuse setzen konnte. Einer dieser Stiche sollte in der 6. Spielminute von Erfolg gekrönt sein, als Johann Katjushenko seine Farben in Führung bringen konnte. Bei den Rebels stand der Aufwand wieder einmal in keinem Verhältnis zum Ertrag, der Gästegoalie konnte sich mehrfach auszeichnen und somit ging man mit einem Rückstand in die erste Pause. Auch der zweite Durchgang brachte keine Änderung, die Rebels mit dem Bemühen um den Ausgleich, die Gäste aus Oberschwaben mit dem Ausbau der Führung durch Karl Valentin zur Spielmitte.
Als kurz nach Beginn des letzten Drittels Marius Breuer den dritten Gästetreffer markieren konnte schienen die Felle für die Rebellen endgültig davon zu schwimmen, der Treffer von Patrick Daucik entfachte vier Minuten später allerdings den Funken der Hoffnung aus Stuttgarter Seite und fortan wurde Angriff auf Angriff Richtung Ravensburger Gehäuse gefahren. Der Erfolg blieb nicht aus, Miro Hudak gelang gut acht Minuten vor Spielende der Anschlusstreffer. Trotz aller Bemühungen gelang den Rebels kein weiterer Treffer und drei weitere Zähler gingen in die Fremde.

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Punkte gegen Mannschaften ab zu geben, die man auf Augenhöhe wähnt, tun natürlich besonders weh, zumal wenn die Möglichkeit durchaus bestanden hätte das Spiel zu den eigenen Gunsten zu entscheiden. Somit gilt es nun das Augenmerk auf das nächste Spiel zu richten, wenn am kommenden Freitag mit den Hornets aus Zweibrücken der Titelverteidiger seine Visitenkarte in der Eiswelt abgibt.
Dass die Mannschaft aus Rheinland-Pfalz keineswegs unbesiegbar ist hat der bisherige Saisonverlauf deutlich gezeigt. Das Hinspiel zu Saisonbeginn , als man stark ersatzgeschwächt antreten musste und  mit 3:11 unterlag, sollte nicht als Maßstab herhalten. Trotzdem geht das Team von Coach Tomas Vodicka natürlich als klarer Favorit in diese Partie.
Mit einer engagierten Leistung , einer gewissen Jetzt-Erst-Recht-Attitüde, der Unterstützung der Zuschauer und dem natürlich notwendigen Quäntchen Glück wollen die Rebels am Freitag der Situation trotzen und möglichst alle drei Punkte zu Hause behalten.

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Stuttgart Rebels – EV Ravensburg   2:3  (0:1,0:1,2:1)

0:1   (05:50)   J.Katjushenko   (Martini)
0:2   (30:20)   K.Valenti   (Schniepp)   PP1
0:3   (43:00)   Breuer
1:3   (47:06)   Daucik   (Hudak/Gross)
2:3   (51:26)   Hudak  (Daucik)  PP1

Strafen : 14 / 16

Zuschauer : 295

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(Text: bw / Fotos wk)