Aufholjagd der Rebels nicht belohnt

Im vorletzten Heimspiel der Hauptrunde der Regionalliga Südwest mussten sich die Stuttgart Rebels am vergangenen Freitag dem Favoriten aus Zweibrücken knapp mit 4:5 geschlagen geben.

Die Rebels starteten engagiert ins Spiel, der erste Torschuss der Gäste sollte jedoch bereits in der dritten Spielminute durch Adam Klein von Erfolg gekrönt sein. Keineswegs geschockt präsentierten sich die Rebels weiterhin als Spiel bestimmende Mannschaft, ohne allerdings etwas produktives verbuchen zu können. Einen Bruch im Spiel der Gastgeber gab es in der 11. Spielminute, als Marc Lingenfelser mit dem zweiten Torschuss den zweiten Gästetreffer erzielen konnte.Fortan verlagerte sich das Spiel mehr und mehr ins Stuttgarter Verteidigungsdrittel, die Hornets aus Zweibrücken konnten nun ihre spielerischen Vorteile in die Wagschale werfen.

Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs schienen die Rosenstädter zunächst das Heft des Handelns in der Hand zu behalten, was sich erst ab der 28. Minute durch den Anschlusstreffer von Lukas Willer wieder ändern sollte. Das Spiel wogte nun hin und her, erfolgreich waren indes allein die Gäste, die das Ergebnis bis zur 38. Spielminute auf 1:4 stellen konnten. Gerade noch rechtzeitig vor der zweiten Pausensirene sorgte nach 39 gespielten Minuten Patrick Eisele wieder für Hoffnung im Lager der Rebellen, für das letzte Drittel war noch einmal für Spannung gesorgt.

Hier liessen sich die Hausherren auch vom nächsten Nackenschlag in Form eines Gegentreffers von Klein in der 46. Minute nicht beeindrucken, kämpften unverdrossen weiter und wurden bereits zwei Zeigerumdrehungen später durch einen Treffer von Miroslav Hudak belohnt. Das Spiel stand nun auf Messers Schneide, beide Seiten konnten sich zahlreiche Tormöglichkeiten erarbeiten, Christopher Mauch war schliesslich in der 57. Minute der Anschlusstreffer vorbehalten. Trotz allen Einsatzes und der Herausnahme des Torhüters sollte die Aufholjagd der Rebels am Ende nicht mehr belohnt werden und man musste sich mit 4:5 geschlagen geben.

Wieder einmal wurde auf Seiten der Hausherren deutlich, dass man zu viele Torchancen braucht um etwas Zählbares zu erreichen. Somit mussten im Endeffekt zum wiederholten Male in dieser Saison die Punkte gegen eine effektivere Mannschaft ab gegeben werden.

Stuttgart Rebels -EHC Zweibrücken 4:5 (0:2,2:2,2:1)

0:1 (3.) Klein (McDonald)
0:2 (11.) Lingenfelser (Dörr/Peters) PP1
1:2 (28.) Willer (Hudak/Ch.Mauch)
1:3 (30.) Wendland
1:4 (38.) Peters (Dörr/Klein)
2:4 (40.) Eisele (Ch.Mauch/Becker)
2:5 (46.) Klein (Dörr/Hartfelder) PP1
3:5 (48.) Hudak (Velm/Willer) PP1
4:5 (57.) Ch.Mauch (Velm/Eisele)

Strafen Stuttgart : 10+10
Strafen Zweibrücken : 18

Zuschauer : 285
(bw)