Rebels mit Niederlage in Zweibrücken

Die Trauben hingen am vergangenen Sonntag für die Stuttgart Rebels dann doch etwas zu hoch.
Mit einer 1:8 (1:3,0:2,0:3 ) -Niederlage im Gepäck musste man die Rückreise in die Eiswelt antreten.

Die Gastgeber starteten sehr druckvoll in die Partie und bereits in der zweiten Spielminute brachte Marc Lingenfelser die Hornets in Führung.
Nur wenig später nutzte Maximilian Dörr die erste Strafe für die Rebels zum zweiten Treffer.Auf der Suche nach einer schnellen Vorentscheidung ließ Zweibrücken wiederum kurze Zeit später Dani Halbych ausser Acht, der dies zum Anschlusstreffer nutzen konnte. Zweibrücken schien nun etwas verunsichert und die Rebellen konnten sich ein Übergewicht erarbeiten. Die kalte Dusche kam kurz vor der ersten Pausensirene als man in eigener Überzahl den dritten Gegentreffer quittieren musste. Bei der letzten Aktion dieses Drittels bekam zu schlechter Letzt noch Eric Strieska nach vergebener Torchance die Härte des Gegners zu spüren. Auf dem Boden liegend wurde er von zwei Gegenspielern auf eine Weise „bearbeitet“ dass er das Spiel nicht weiter fortsetzen konnte. Diese Aktion wurde immerhin mit zwei Strafminuten geahndet.
Das folgende Powerplay zu Beginn des zweiten Durchgangs schienen die Rebels dann auch zum erneuten Anschlusstreffer genutzt zu haben, die Anerkennung des Referees blieb allerdings aus. Ein Schuss ans Torgestänge hört sich im Allgemeinen anders an, aber dem Spielleiter war leider die Sicht verdeckt, somit muss man die Entscheidung akzeptieren.Die Rebels wehrten sich in der Folgezeit weiter nach Kräften,mussten jedoch trotzdem der Offensivkraft der Rosenstädter in Form von zwei weiteren Gegentreffern Tribut zollen.

Auch im letzten Spielabschnitt stemmten sich die Rebels weiterhin gegen die Angriffe der Hornets, nach dem sechsten Gegentor machte Torhüter Dominik Guris dann seinem Back-Up Andreas Räth Platz. Der konnte seinen Kasten zunächst sauber halten ehe er gegen Spielende doch noch zwei mal hinter sich greifen musste. Die negative Krönung des Abends aus Sicht der Rebels war schliesslich ein Kniecheck gegen Lasse Arnold. Beim Stand von 7:1 in der Schlussphase eine völlig unnötige Aktion. Arnold musste verletzt in die Kabine, Diagnose steht noch aus.

Der Sieg der sehr starken Gastgeber ging sicherlich in Ordnung, auch wenn er um das eine oder andere Tor zu hoch ausfiel.
Mit den beiden Niederlagen des Wochenendes sind die Rebels am kommenden Freitag beim Heimspiel gegen Schwenningen bei nun aktuell sechs Punkten Rückstand auf Rang vier unter Zugzwang.