Rebels mit Auswärtssieg in Schwenningen

Am vergangenen Samstag konnten die Stuttgart Rebels bei ihrem Gastspiel beim Schwenninger ERC drei eminent wichtige Punkte ergattern.Die Fire Wings wurden mit 4:2 (1:1,1:0,2:1) in die Schranken gewiesen.

Die etwa 60 Zuschauer sahen von Beginn an ein sehr schnelles Regionalligaspiel bei dem sich beide Teams nichts schenkten und über die komplette Spielzeit höchsten Einsatz bewiesen. Der erste Spielabschnitt verlief weitest gehend ausgeglichen, den ersten Torerfolg konnten die Gastgeber durch Marco Rais für sich verbuchen. Die Rebels indes liessen sich vier Minuten später mit dem Ausgleichstreffer durch den in den letzten Jahren im Schwenninger Nachwuchs aktiven Patrick Daucik nicht lumpen.

Zu Beginn des zweiten Drittels verloren die Schwarzwälder ein wenig den Zugriff auf das Geschehen  was Marc-Stephen Wied zur Hälfte des Spiels mit dem Stuttgarter Führungstreffer in Überzahl nutzen konnte. Obwohl weiterhin beidseitig mit hohem Tempo agiert und gekämpft wurde blieb die Partie insgesamt fair und eine Entscheidung musste aufs letzte Drittel vertagt werden.Kurz vor der Pausensirene verletzte sich Rebelsangreifer Patrick Eisele noch am Ohr , nachdem er den Puck nach einen vom Schwenninger Keeper abgewehrten Schuss an den Kopf bekam.

Auch nach der zweiten Pause kamen die Rebels zunächst besser aufs Eis. Während des gesamten Drittels sah man kaum einen Rebelsspieler auf der Auswechselbank sitzen und die auf dem Eis befindlichen Spieler wurden immer wieder lautstark unterstützt. Miroslav Hudak brachte seine Mannschaft sehr zur Freude der gut 15 Rebels-Supporter in der 47. Spielminute mit zwei Toren in Front.Die Gastgeber stemmten sich nun mit aller Macht gegen die drohende Heimniederlage und kamen in der Folgezeit auch zu Chancen. Unterstützung bekamen sie dabei auch vom Schiedsrichtergespann, dessen Verhältnismässigkeit bei der Bemessung von Regelverstössen aus Stuttgarter Sicht gelegentlich zu wünschen übrig liess. Drei Minuten vor Spielende konnte so Stefan Schäfer die Fire Wings in Überzahl noch einmal auf ein Tor heran bringen und eine turbulente Schlussphase einleiten.
Mannschaftskapitän Tim Becker war es schlussendlich vorbehalten das Spiel mit einem Empty Net Goal für seine Rebels zu entscheiden.

In einem engen und gutklassigen Regionalligaspiel konnten die Schützlinge von Trainer Hodul somit nicht unverdient drei wichtige , da nicht unbedingt zu erwartende Zähler mit in die heimische Eiswelt bringen.
Das Tempo und der Einsatzwillen der Mannschaft sollte auch am kommenden Freitag beim Lokalderby gegen die favorisierte Reserve der Steelers aus Bietigheim die Möglichkeit auf Zählbares eröffnen.

Schwenninger ERC – Stuttgart Rebels  2:4 ( 1:1,0:1,1:2)

1:0   (10.)   Rais
1:1   (14.)   Daucik ( Strieska)
1:2   (30.)   Wied  (Hudak/Becker)  PP1
1:3   (47.)   Hudak (Wollner/Becker)
2:3   (57.)   Schäfer (Gross)  PP1
2:4   (60.)   Becker  ENG

Strafen Schwenningen : 10 + 50
Strafen Stuttgart : 22+10

Zuschauer :  0 ( laut Spielberichtsbogen)