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Zwei Niederlagen für die Rebels am Wochenende

Erneut gab es für die Stuttgart Rebels am vergangenen Wochenende keine Punkte. Der unnötigen 4:5-Heimniederlage gegen die Mad Dogs Mannheim vom Freitag Abend folgte am Sonntag ein 0:8 beim SC Bietigheim -Bissingen.

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Beim Heimspiel gegen den Aufsteiger aus der Kurpfalz konnten die Rebellen im ersten Durchgang einen zwischenzeitlichen Rückstand durch Treffer von Tim Becker und Eric Strieska in einem durchaus ordentlichen ersten Drittel in eine 2:1-Pausenführung umwandeln. Auch waren Chancen zum Ausbau des Vorsprungs vorhanden, konnten jedoch nicht genutzt werden.
Im zweiten Drittel verlor man dann zusehends den Faden, und so kam der Ausgleichstreffer der Gäste in dieser Phase keineswegs überraschend. Stuttgart bekam kaum noch Zugriff auf Spiel und Gegner und konnte sich bei Goalie Andi Räth bedanken, nicht ins Hintertreffen geraten zu sein.

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Dies erfolgte dann in der 48. Spielminute, doch konnte man seinerseits auch diesen Rückstand wieder in eine eigene Führung drehen. Der wieder genesene Simon Kumposcht und Lukas Willer sorgten dafür, dass das Momentum ab der 54. Spielminute wieder auf Stuttgarter Seite lag. Was allerdings in den beiden letzten Spielminuten geschah, gehört sicherlich zu den unergründlichen Phänomenen des Mannschaftssports. Eigentlich hatte man die Minuten nach dem Führungstreffer recht souverän heruntergespielt, eine Unachtsamkeit beschenkte  dann den Gegner mit der Ausgleichsmöglichkeit, die dieser denn auch weidlich nutzte. Die anschliessende Verunsicherung in der Stuttgarter Defensive konnten die „verrückten Hunde „14 Sekunden vor dem Ende schlussendlich gar noch zum Siegtreffer nutzen.

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Es scheint, dass die Mad Dogs Mannheim für die Rebels eine „unspielbare“ Mannschaft darstellen, musste man diesem eigentlich auf Augenhöhe agierenden Gegner in dieser Saison doch 8 von 9 möglichen Punkten überlassen. Die Konsequenz : Durch diese unnötige Niederlage rutschte man nun auf den letzten Tabellenplatz ab.

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Das Spiel am Sonntag Abend in Bietigheim ist schnell erzählt. Trotz engagierter Gegenwehr war der Tabellenzweite aus dem Ellental wie erwartet eine Nummer zu groß für die Mannen vom Fernsehturm. Die Mannschaft des letztjährigen Stuttgarter Coaches Philip Hodul nutzte fast jeden Fehler in der Rebellendeckung aus und somit musste man deutlich mit 0:8 geschlagen die Heimreise antreten.

Stuttgart Rebels – Mad Dogs Mannheim   4:5 (2:1,0:1,2:3)

0:1   (06:38)   Zbaransky (Klein/Bruno)
1:1   (08:18)   Becker (Eisele/Gross) PP1
2:1   (10:31)   Strieska (Wied)
2:2   (29:37)   Klein (Reiss/Sofian) PP1
2:3   (47:10)   Reiss (Klein/Sofian) PP1
3:3   (51:38)   Kumposcht (Eisele/Gross)
4:3   (53:30)   Willer (Daubner/Giese)
4:4   (58:46)   Wirth (Majewski/Kilthau)
4:5   (59:46)   Bruno (Klein/Werth)

Strafen : 8 – 12

Zuschauer : 277

SC Bietigheim-Bissingen – Stuttgart Rebels  8:0 (2:0,3:0,3:0)

1:0   (01:08)   Kneisler (Heffner/Windisch)
2:0   (11:42)   Neumann (T.Heintz/Windisch)
3:0   (25:07)   Heffner (Windisch/Albrecht) PP1
4:0   (28:37)   Kneisler (Windisch/Heffner)
5:0   (32:43)   Windisch (Weigandt/Weisler)
6:0   (44:53)   Windisch (Heffner/L.Heintz)
7:0   (53:27)   Weigandt (Hilse)
8:0   (53:59)   Göttfert

Strafen : 6 -8

 Text Bernd Wegst / Fotos Mario Vrban