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Eisbären zu stark für Rebellen

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Als ein zu starker Gegner erwies sich am gestrigen Freitagabend der EHC Heilbronn für die Stuttgart Rebels. In einem Kampf betonten aber zu jeder Zeit absolut fairen Spiel musste man sich am Ende mit 3:6 ( 1:3,1:2,1:1) gegen die favorisierten Käthchenstädter geschlagen geben.

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Vom Start weg zeigten die Gäste ihr enormes spielerisches Vermögen und drängten die Hausherren in deren Verteidigungszone. Die Heilbronner Führung liess dann auch nur knapp fünf Minuten auf sich warten. Marc Oppenländer war erfolgreich. Durch Patrick Dauciks schnellen Ausgleich kamen die Rebels im Anschluss etwas besser ins Spiel, spätestens mit dem erneuten Führungstreffer durch Stefano Rupp war dieses kleine Zwischenhoch allerdings wieder abgeklungen. Ein weiterer Gegentreffer, durch Stefan Schrimpf in numerischer Überlegenheit erzielt, sorgte für ein wenig erbauliches 1:3 aus Stuttgarter Sicht zum ersten Pausentee.

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Die Pause schien den Mannen um Trainer Pavel Jancovic gut getan zu haben, man schien nun in der Defensive besser sortiert und etwas näher am Gegenspieler dran zu sein. Folglich taten sich die Eisbären nunmehr wesentlich schwerer im Spielaufbau, das Spiel wurde ausgeglichener. Dass man die Eisbären allerdings niemals komplett ausschalten kann, mussten die Hausherren beim vierten Gegentreffer durch Robin Platz in der 27. Spielminute schmerzlich zur Kenntnis nehmen. Neuen Mut schöpften die Rebellen nur zweieinhalb Zeigerumdrehungen später, als Eric Strieska ein Break zum zweiten Stuttgarter Erfolgserlebnis verwerten konnte. Heilbronn war sechs Minuten später seinerseits um eine weitere Antwort in Form des fünften Treffers durch Patrick Luschenz nicht verlegen.

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Auch der dritte und letzte Durchgang wurde von beiden Teams sehr engagiert geführt. Beide Defensivlinien waren nur noch selten zu durchbrechen und die Torchancen blieben auf beiden Seiten überschaubar. Als jedoch Patrick Eisele nach 48 gespielten Minuten für die Rebels Einnetzen konnte ging noch einmal ein Ruck durchs Stuttgarter Team. Es schien, als würden bei den Gästen etwas die Kräfte nachlassen und Chancen zum Anschlusstreffer für die Hausherren waren durchaus vorhanden. Als schließlich die Zeit immer knapper zu werden drohte, blieb Pavel Jancovic als letzte Option nur noch, den Torhüter bereits frühzeitig gegen einen weitere Feldspieler aus zu tauschen.Drei Minuten vor Spielende verliess Andy Räth seinen Kasten, doch bereits 40 Sekunden später entschied Benjamin Brozicek das Spiel mit einem Schuss ins verwaiste Rebelsgehäuse.

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Zwei Niederlagen aus den beiden ersten Saisonspielen muten zwar nicht wie ein gelungener Saisonstart an, dies relativiert sich allerdings durch das Bewusstsein, dass man es gleich zu Rundenbeginn mit den beiden grossen Meisterschaftsfavoriten zu tun hatte. Mit der gestrigen Leistung konnte man durchaus zufrieden sein, zwang man die favorisierten Gäste doch dazu, auch kämpferisch alles in die Waagschale werfen zu müssen.

Stuttgart Rebels – EHC Heilbronn   3:6  ( 1:3,1:2,1:1)

0:1   (04:57)   Oppenländer ( Luschenz/Maras)
1:1   (06:25)   Daucik   (Hotz)
1:2   (12:21)   Rupp   (Kreps)
1:3   (18:01)   Schrimpf   (Sven Breiter)   PP1
1:4   (26:05)   Platz   (Brozicek)
2:4   (28:33)   Strieska  (Hudak)
2:5   (34:02)   Luschenz  (Oppenländer)
3:5   (48:02)   Eisele   (Gross)
3:6   (57:34)   Brozicek    ENG

Strafen :  6 / 8

Zuschauer : 220

 

(Text bw, Bilder wk)