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Ersatzgeschwächte Rebels beim Titelverteidiger ohne Chance

Eine 3:11( 0:5,2:3,1:3)-Niederlage mussten die stark ersatzgeschwächten Stuttgart Rebels am Freitag beim ersten Punktspiel der neuen Saison quittieren. Gastgeber war kein Geringerer als der Titelverteidiger Zweibrücken Hornets.

So fehlten mit Christopher Mauch, Tim Becker, Marcel Santi, Simon Kumposcht, Patrick Daucik, Sebastian Meindl, Nico Rodriguez, Miroslav Hudak, Lorenz Neuhauser, Marcel Giese und Arthur Gross elf Spieler, die aus beruflichen oder verletzungsbedingten Gründen bzw. wegen einer Spielsperre nicht verfügbar waren. Daher musste man mit Jesper Leis und Jonathan Krause ( erstes Seniorenspiel ) zwei Jugendspieler aufbieten. Gregor Michalik und Masaru Komiyama aus der 1b-Mannschaft komplettierten den Kader.

Vom Eröffnungsbully weg sorgten die mit praktisch komplettem Kader angetreten Hausherren für ordentlich Druck auf das Gehäuse der Rebellen, die sichtlich Mühe hatten ihren Gegenspielern zu folgen. Die aus dieser Überlegenheit resultierenden fünf Gegentreffer waren somit eine fast logische Folge. Bereits zu Beginn des zweiten Durchgangs war allerdings zu beobachten, dass es den Schützlingen von Coach Pavel Jancovic immer besser gelang, die gegnerischen Pass- und Laufwege zuzustellen und auch die ein oder andere offensive Aktion initiieren zu können. Dies blieb zwar zunächst noch ohne Belohnung, zumal die Hornets bis zur Spielmitte drei weitere Treffer verbuchen konnten,
doch kurz darauf gelang Rückkehrer Jonas Mauch der mittlerweile verdiente erste Stuttgarter Torerfolg. Alexander Hotz sorgte fünf Minuten später für eine weitere Ergebnisverbesserung. Auch im letzten Spielabschnitt gelang es den Rebels meist, die Attacken der Hornissen unschädlich zu machen und so ging es mit drei weiteren Gegentreffern und dem dritten Stuttgarter Tor durch Marc-Stephen Wied in Richtung 3:11-Endergebnis.

In Anbetracht der Personalsituation und der Tatsache, dass die Mannschaft sich zu keinem Zeitpunkt des Spiels hängen liess, zeigten sich Pavel Jankovic und Teammanager Claus Becker nach der Niederlage dennoch mit der Leistung der Spieler weitestgehend zufrieden. Mit Ausnahme des ersten Drittels konnte man dem hohen Favoriten durchaus die Stirn bieten. Einen Eindruck über die tatsächliche Spielstärke des diesjährigen Kaders konnte dieses Spiel naturgemäss nicht liefern, wohl aber über den Einsatzwillen der aufgebotenen Spieler. Somit wird man erst am kommenden Freitag, wenn Vizemeister Heilbronn seine Visitenkarte in der Eiswelt abgeben wird, diesbezüglich mehr wissen.

EHC Zweibrücken – Stuttgart Rebels  11:3  ( 5:0,3:2,3:1 )

1:0   (2:25)    Brüstle   (Lingenfelser/Zaborsky)   PP1
2:0   (4:37)    Matheson   (Zaborsky)
3:0   (5:53)    Brüstle   (Lingenfelser)
4:0   (8:24)    Zaborsky   (Dörr/Brüstle)   PP1
5:0   (11:13)  Spenler
6:0   (26:42)  Dörr   (Matheson/Lingenfelser)   PP1
7:0   (28:11)  Dörr   (Lingenfelser/Nunold)
8:0   (30:02)  Zaborsky   (Matheson/Neumann)
8:1   (31:06)  J.Mauch   (Wied)
8:2   (36:53)  Hotz   (Willer)
9:2   (46:15)  Neumann   (Zaborsky/Matheson)
9:3   (47:44)  Wied
10:3  (49:26) Neumann   (Zaborsky/Matheson)
11:3  (59:41) Nunold   (Lingenfelser/Dörr)

Strafen : 8 / 8

Zuschauer : 499

(bw)