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Unnötige Heimniederlage gegen Ravensburg

In Gestalt eines Chamäleons, das seine Farbe der Umgebung anpasst, präsentierten sich die Stuttgart Rebels im Heimspiel gegen den EV Ravensburg ihren Zuschauern. Am Ende stand eine 4:5(1:1,3:4,0:0)-Niederlage zu Buche. Während man im Laufe der Saison gegen nominell stärker eingeschätzte Mannschaften meist auch mit starken Leistungen zu überzeugen wusste, gelang dies gegen auf gleicher Leistungsstufe einzuschätzende Gegner des Öfteren nur bedingt.

Zwar begannen die Rebels das Spiel durchaus schwungvoll und konnten erste Tormöglichkeiten erarbeiten, der erste Gegentreffer in der neunten Spielminute durch Jan Heckenberger sollte allerdings verdeutlichen, dass die Gäste aus dem Oberschwäbischen nicht gewillt waren die Punkte kampflos in der Eiswelt ab zu geben. Außer zweier Treffer ans Ravensburger Torgestänge schienen die Versuche der Rebellen im ersten Durchgang nicht von Erfolg gekrönt zu werden, als Miroslav Hudak in der 18.Minute doch noch zum Ausgleich einnetzen konnte.

„Das wird schon noch“ schien zu Beginn des zweiten Drittels die Devise auf Seiten der Gastgeber zu sein, welche die Gäste denn prompt mit drei Treffern binnen knapp zwei Zeigerumdrehungen bestraften. Sorglosigkeit im Defensivverhalten liessen Andi Räth im Rebelsgehäuse in dieser Phase keine Chance die Gegentreffer durch Christopher Repka, Maximilian Lenuweit und André Martini zu verhindern. Erst jetzt schien ein Ruck durch das Team von Coach Philipp Hodul zu gehen, Miroslav Hudak konnte ein Überzahlspiel in der 28. Spielminute zum zweiten Stuttgarter Treffer veredeln.
Nach Lukas Willers Anschlusstreffer sechs Minuten später schien man wieder in die Spur gekommen zu sein, Dominik Fehr bremste vier Minuten später den kurzzeitigen Schwung mit dem fünften Ravensburger Treffer. Eric Strieska musste kurz zuvor mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe das Eis verlassen. Der erneute Anschluss durch Miro Hudaks dritten Treffer beendete ein abwechslungsreiches Drittel.

Leider schafften es die Rebels im abschließenden Drittel nicht mehr dem Spiel noch eine Wendung zu geben, man tat sich schwer sich in aussichtsreiche Abschlusspositionen zu bringen und fand ansonsten im starken Ravensburger Keeper Clemens Specht seinen Meister. Somit musste man den Gästen am Ende zu einem nicht unverdienten Sieg gratulieren.

Stuttgart Rebels – EV Ravensburg 4:5 (1:1,3:4,0:0)

0:1 (08:36) J.Heckenberger (K.Valenti/S.Heckenberger) PP1
1:1 (17:13) Hudak (Daucik/Kolar)
1:2 (24:00) Repka (S.Heckenberger)
1:3 (24:11) Lenuweit
1:4 (25:53) Martini ( S.Heckenberger)
2:4 (27:38) Hudak (Strieska) PP1
3:4 (33:11) Willer
3:5 (37:06) Fehr (Martini/Repka) PP!
4:5 (38:32) Hudak (Kolar/Wollner)PP1

Strafen S : 14+50
Strafen RV : 14

Zuschauer : 135
(bw)